Es gibt ja so Tage da hat man so mir nix dir nix den allerbesten Einfall des Universums - glaubt man...

Aber erstmal von Anfang an.

Es war Sonntag und eigentlich war alles gut, ein wenig Langeweile, ein bisschen rumtüddeln hier und plötzlich war sie da - die Schnapsidee... Vor Jahren einmal erzählte mir mein heute über 80zig jähriger Vater, dass er von Mönchengladbach über Osnabrück, Bassum bei Bremen nach Norderstedt gefahren sei. Soweit so langweilig, janee nich ganz, er hat die Strecke an drei Tagen mit dem Fahrrad bewältigt. By the Way, wir wissen alle, dass die damaligen Fahrräder noch echte Drahtesel waren, von Leichtlauf hatte man damals noch nichts gehört. Das Ding musste halten und funktionieren. Kann man mal drüber nachdenken, wenn man sich heute an solche Strecken mit aktuellem Material macht. Es sind übrigens so grob 450 Kilometer - da sach ich doch mal - Respekt! So habe ich die Geschichte abgespeichert und zuerst auch nicht weiter drüber nachgedacht. Aber so ganz in Ruhe gelassen hatte mich die Story wohl nicht, mittlerweile in Bremen wohnend hatte ich schon mal die glorreiche Idee mit dem Rad zum Elternhaus in Norderstedt zu juckeln. Es ist ja auch nicht sooo weit - knapp 120 Kilometer. Aber wie es dann so ist, großer Kopp da geht viel verloren, weitere Jahre gingen ins Land ohne die angedachte Radtour.

Mittlerweile schreibt man das Jahr 2021 und wir schlagen uns seit Anfang 2020 mit Corona, Garnichtdenkern und anderen Totalausfällen rum. Auf jeden Fall war es Sonntag und ich hatte die Schnapsidee mit dem Rad (analog, nicht Pedelec noch E-Bike) nach Norderstedt zu fahren und der Gedanke sollte auch gleich am Montagmorgen in die Tat umgesetzt werden. Kurz nach diesem Geistesblitz kam sogar mir der Gedanke das ja die meisten Reisenden ein wenig Vorbereitung betreiben um auf Eventualitäten vorbereitet zu sein - hm datt wird knapp... Ich habe am Fahrrad, mit dem ich fahren wollte nur eine Art Top Case auf dem Gepäckträger und einen abnehmbaren Drahtkorb am Lenker, das wars! Eindeutig zu wenig Stauraum. Also im Internet geforscht wer am Sonntag noch ein paar Packtaschen fürs Rad günstig loswerden will. Nach engagierter Suche und auch Nachfrage bei Freunden musste ich dann aber einsehen, dass das so nix wird mit mal eben kurz was organisieren. Davon wollte ich mich aber nicht abbringen lassen, denn man(n) wird nicht jünger - aktuell Ü-50zig. Aus dieser Perspektive betrachtet fand ich es nun auch an der Zeit mal was zu tun, dass ich fast keine oder nur wenig Kondition hatte, die dieser Aufgabe gut gestanden hätte, tja darüber hab ich gleich mal gar nicht nachgedacht oder es elegant verdrängt. Am Nachmittag gab es noch eine kleine Zusammenkunft zum Grillen und auch dort wurde diese Spitzenidee zum Thema gemacht, eigentlich hätte ich an den Reaktionen schon merken können das meine Planung wohl nicht ganz so gut war aber auch das habe ich erfolgreich verdrängt. Auch als ich am Abend mit einem Bekannten, seines Zeichens Rettungssanitäter, gesprochen habe und er mir sagte ich solle mir ein spezielles Aufbaupräparat besorgen um meine Muskeln gut mit einem Stoff zu versorgen, dessen Namen ich schneller vergessen hatte als er genannt wurde, der schnell mal zur Neige geht im Körper - habe ich auch diese Warnung in den Wind geschossen. Nun war der Abend da und ich musste mich auf den kommenden Tag vorbereiten. Ich hatte mir überlegt, dass es eine gute Idee wäre eine kleine Tasche mit dem Nötigsten zu packen, diese in eine Mülltüte mit 120 Liter Fassungsvermögen zu stecken und auf dem Top Case mit einfachen Gummi-Haken-Schnüren zu verzurren.

Die Nacht fiel dann kürzer aus wie gedacht, eigentlich wollte ich mindestens 5 Stunden geschlafen haben - nun ja es wurden 2... Trotz dieser Einschränkung war ich erstaunlich fit, immerhin war es 02:30 Uhr in der Früh und ich wollte um 04:00 Uhr starten. Ich habe erstmal ein kleines Frühstück mit viel Kaffee genossen, gemütlich die Tasche verstaut und bin tatsächlich um vier Uhr abgefahren. Zu diesem Zeitpunkt waren die "Akkus" der Beine noch zu mindestens 100% gefüllt und ich konnte mit einer recht hohen Geschwindigkeit die immer zwischen 25 und 28 Km/h lag starten. Da es noch dunkel war und recht früh konnte ich mir die Wege entsprechend der Beschaffenheit aussuchen und somit war die Fahrt erstmal recht unspektakulär. Die ersten Kilometer waren erstaunlich schnell abgespult, nach nur zwei Stunden hatte ich bereits die ersten 40 Kilometer abgerissen. Nun war ich kurz hinter Zeven auf dem Weg nach Heeslingen wo ich noch beim Bäcker eingekehrt bin und mir einen Kaffee und ein Brötchen gönnte, denn ich dachte mir, dass ich die Energie des Brötchens noch bräuchte. So ging es dann weiter in Richtung Hamburg. Immer der Landstraße entlang und auf zwei Teilstücken auch direkt auf der Landstraße da der Radweg noch nicht gebaut war und wohl auch nie gebaut wird. Bis Buxtehude ging es eigentlich ganz gut, mal abgesehen von Radwegen die jedem Truppenübungsplatz alle Ehre gemacht hätten - aber dazu viel später mehr. In Buxtehude angekommen sah ich mich gezwungen erstmals meine Telefon Navigation zu Rate zu ziehen. Schnell mal draufgeschaut und weiter gings, dann wieder zurück da ich falsch abgebogen war, kurz nachgeschaut und wieder dem richtigen Pfad gefolgt. Ich hatte Glück, stellte mich wohl nicht zu blöd an und so waren die unnötigen Strecken auf insgesamt 6 Kilometer begrenzt, ich denke das ist zu verschmerzen. Viel interessantes hatte ich bis hierher nicht gesehen und hoffte, dass sich das noch ändern würde. So fuhr ich also weiter über Neuland, Rübke, Neuenfelde und Finkenwerder zum Rüschpark denn dort gab es wirklich etwas zu sehen - ja die Fähre nach Teufelsbrück - die natürlich vor meiner Nase abfuhr. Ich winkte freundlich und schaute mir die Gegend an.

So stand ich also nun auf dem Anleger und zog mir schon einmal eine Fahrkarte für 1,80 Eros und grübelte was das Fahrrad wohl kosten könnte. Da ich nichts darüber fand was die Mitnahme des Fahrrades kosten könnte, dachte ich mir, erstmal an Bord und dann sehen wir weiter. Ich wartete also und da kam die Fähre von Teufelsbrück auch schon zurück, die Rampe ging runter und ich an Bord - soweit so gut. Der Dampfer legte ab und ich schaute mir noch einen Containerriesen an der die Elbe heraufkam, ich grübelte noch ob wir es schaffen würden vor dem Riesen nach Teufelsbrück durchzukommen. Den Gedanken konnte ich aber schnell verwerfen, denn ich merkte wie wir, in die für mich falsche Richtung fuhren. Na holla die Waldfee - entdecken Sie Hamburch. Ich dachte natürlich das die Fähre pendelt, dass der Eimer aber Linienverkehr für den HVV fährt wäre mir im Traum nicht eingefallen - scheiß Schlafmangel. Somit hieß es für mich, nächster Halt Finkenwerder Landungsbrücke. Auf der Fahrt konnte ich aber in Erfahrung bringen, dass das Fahrrad kostenfrei rumgeschippert wird, das ist doch mal was. Ich also wieder runter vom Schiff und erstmal das HVV Personal, welches die Fahrscheinautomaten wartete angesprochen. Ich wollte ja nun gern wissen wie ich nach Teufelsbrück komme. Hätte ich vorher gewusst was mich dort erwartet wäre ich sicher zu den Hamburger Landungsbrücken durchgefahren. Ja wie war das doch gleich? Nachher schlauer und so? Egal mir wurde geholfen und nun wusste ich das ich auf die Fähre 62 warten musste und habe mir einen frischen Fahrschein gezogen. Eintausendneunhundertzwanzig Sekunden später kam die 62 dann - preiset den Herrn - rauf auf den Eimer und die Fahrt genießen.

In Teufelsbrück angekommen also erstmal wieder an Land und kurz orientiert, aha 50 Meter nach rechts und an der Ampel dann links Richtung Elbe Einkaufszentrum - das bekomm ich doch hin. Was ich aber vergaß war die Tatsache, dass sich die Böschung (ich nenne es mal so) sehr weit hochzieht - für einen Radfahrer ohne Motorunterstützung heißt das gleich mal runterschalten und Erster Gang Hurra. Es war richtig anstrengend und ich stellte fest das mir so langsam die Kraft ausging. Als die Steigung dann endlich geschafft war wurde das Wetter schlechter, erstmal nur optisch dann natürlich auch haptisch. Da ich kurz zuvor an einer Bushaltestelle vorbeigefahren bin dachte ich mir, dreh um und stell dich unter, gedacht getan. Nun stand ich in dieser Bushaltestelle und schaute mir den Sprühregen und dann den Starkregen an. Nun wunderte ich mich, dass der Regen trotz Bushaltestelle wieder an meine Füße kam. Ich schaute mich um und stellte fest das die Konstruktion der Bushaltestelle wenig durchdacht war. Das Bushaltestellenhäuschen stand nicht auf dem Boden auf, sondern es gab dort einen Abstand zum Boden der so um und bei 10cm lag. Da nun bei dem Starkregen das Wasser hinter am Häuschen runterpladderte spritzte es durch diesen Spalt und benetzte gleichmäßig die Schuhe welche - na klar - durchnässten, ich hatte meine liebe Mühe einen halbwegs sicheren Platz in der Bude zu finden in der ich fast eine Stunde ausharren musste... Aber irgendwann ließ der Regen nach und ich fuhr im leichten Nieseln weiter, auch weil ich ja irgendwann mal ankommen wollte und es mir schon egal wurde ob ich nun nass wurde oder nicht. Ich kämpfte mich von nun an wirklich nur noch, für mein Gefühl, voran und wollte irgendwie ankommen. So richtig langsam war ich nicht aber es kommt einem halt so vor. Etwas später war ich dann sogar schon in Eidelstedt, wo ich mich noch einmal stärkte (das war aber nicht die Beste Idee, man wird träge) und dann weiterfuhr. Der restliche Weg von nur 14 Kilometern wurde immer länger, ich denke das lag auch daran das man die Gegend kennt und die Abwechslung nicht mehr da ist. Trotz aller Widrigkeiten kam ich aber um zirka 14:00 Uhr an und konnte mich erstmal 2 Stunden zur verdienten Mittagspause hinlegen. Danach war ich froh, dass ich keine Probleme mit Muskelkater oder anderen Beschwerden hatte außer einer kleinen Reizung im Schritt vom vielen Treten - zehn Stunden hinterlassen ihre Spuren.

Der Abend klang dann ruhig aus und fuhr nur noch eine kleine Strecke um ein paar Kleinigkeiten für den nächsten Tag zu besorgen. Insgesamt bin ich zwischen den Touren nur zirka 10 Kilometer gefahren mit dem Rad. Da ich keine größeren Einschränkungen wahrnahm dachte ich mir ich könnte am nächsten Tag dann wohl problemlos zurückradeln. Ich habe aber schon zu diesem Zeitpunkt damit gerechnet, dass die Rückreise deutlich entspannter angegangen werden muss!

Am Dienstag, also meinem Ruhetag war alles ganz entspannt, kurz Mittag gekocht um meinem Vater eine Freude zu machen, es gab Fettuccine Alfredo (Siehe Rezepte), was auch gut klappte. Danach ein kurzes Mittagsstündchen, noch einen Freund besucht und zwei Gläser Honig bei einem Imker gekauft (je einmal Norderstedter und Ohlsdorfer Friedhofshonig). Abends ein wenig gelesen und entspannt auf den kommenden Tag vorbereitet.

Am Mittwoch bin ich um 06:00 Uhr aufgestanden, habe mein Morgenprogramm abgespult, das Rad bestückt und bin dann um 06:45 Uhr zur Rückreise gestartet. Ich bin von vornherein ganz ruhig an die Sache rangegangen und merkte trotzdem sofort, dass das kein Spaziergang wird... Natürlich hatte ich von Anfang an gleich mal Gegenwind, der teils auch kräftig ausfiel. Ich merkte auch relativ schnell das die Reizung im Schritt (einen Wolf kann man sich nicht nur Reiten) so langsam Fahrt aufnahm. Auch die Beine fragten recht früh an ob ich das denn wirklich ernst meinen würde? Aber was sollte ich machen? Jeder hat so seine Vorstellungen vom Tag, meine war, dass ich zurück wollte. Das ist dann der Punkt wo man langsam anfängt zu grübeln ob das denn auch alles wirklich richtig war und ich war mir echt nicht mehr sicher. Das war alles noch auf Norderstedter Gebiet! Der restliche Weg somit nicht eben kurz. Aber ich dachte mir fahr erstmal, mach es wie am Montag und sammel die Kilometer nach und nach ein, das wird schon. Jaja man muss sich Dinge manchmal schönreden. Als ich das Norderstedter Gebiet verließ kam ich auf eine freie Fläche und durfte erstmal richtig kämpfen bis ich wieder einen geschützten Bereich erreichte. Die Fahrt durch Hamburg bis zum Anleger Teufelsbrück zog sich doch ganz schön aber es ging irgendwie noch ganz gut. An der Fähre angekommen gab es diesmal keine Probleme, Karte gezogen und die umherstehenden Personen gefragt welche Fähre ich nach Finkenwerder nehmen muss, das hat super geklappt ohne weitere Besichtigungen. In Finkenwerder angekommen suchte ich mir erstmal einen Bäcker um mir ein Brötchen und einen Kaffee zu gönnen, es war doch relativ frisch, nieselte leicht und ich wollte mich aufwärmen und stärken. Ich habe es übrigens das erste Mal erlebt, dass ich erst mein Impfzertifikat vorzeigen musste um mich dann mit der LUCA APP einzuchecken - ich steig da langsam nicht mehr durch aber egal vorgezeigt eingecheckt und gut ist! Nachdem ich fertig gefrühstückt hatte und das Wetter besser wurde ging es weiter. Achja das Wetter, ich war nicht einmal einen Kilometer gefahren da ging es fröhlich wieder los mit dem lustigen Nieselregen - na klasse. Ich kämpfte mich am Airbusgelände vorbei, in der Hoffnung das am Haupteingang obzw. dem großem Nebeneingang ein Bushaltestellenhäuschen sein könnte... Ich vermute mal, dass sich der Pförtner von dem Eingang jetzt noch kugelt vor Lachen über den Deppen der da im Regen vorbeigestrampelt ist. Ein ganzes Stück weiter kam dann aber das heißersehnte Schutzhäuschen, endlich ein wenig Schutz und zu meinem Glück hörte auch der Nieselregen auf - danke fürs Gespräch. Diese Häuschen wurden von da an zu meinen besten Freunden, ich musste von da an wohl alle drei bis fünf Kilometer eines dieser Häuschen in Anspruch nehmen um ein "Päuschen" einzulegen. Die Zipperlein wurden mehr... Ab hier wurde es auch immer schwieriger auf dem Sattel gut zu sitzen und meine linke Wade meldete auch Kollateralschäden an - also die Kraft noch besser einteilen. Es war mittlerweile auch so, dass ich mich sogar über Wind ohne Regen freute. Warum? Ganz einfach, es war so dass ich immer wieder so viel Regen abbekam, dass die Klamotten klamm waren, wenn dann der Regen aussetzte und der Wind ihn "ersetzte" trockneten die Klamotten wieder. Schon interessant wie man etwas was nicht schön ist, sich mit der Zeit schönredet!

Ich habe mich in Buxtehude auch wieder an derselben Stelle verfahren es aber selbstständig bemerkt und korrigiert. Freude! Aber diese währte nicht lange. Keine Ahnung warum aber ich hatte immer wieder den Eindruck als wenn irgendwas am Fahrrad bremsen würde. Ich konnte den Eindruck auch mit nichts in Verbindung bringen, es war wie verhext. Gerade Strecke, du bist am Treten und von jetzt auf gleich hast du den Eindruck als wenn irgendwas bremst. Zusätzlich haben mich die ewigen Steigungen in Verbindung mit dem Gegenwind an den Rand der Verzweiflung gebracht aber es gab ja zum Glück immer wieder Bushaltestellenhäuschen! Ohne die hätte ich vermutlich wirklich aufgegeben und einen Bekannten angerufen um mich nach Bremen zu bringen. Dafür noch einmal ein großes Danke an Karsten!!! In Buxtehude habe ich mich noch mit Getränken eingedeckt um genug zu Trinken dabei zu haben. Ich habe mich dann von Buxtehude nach Apensen gequält und dort erstmal Mittag gemacht, Döner hurra. Es war kurz vor Zwölf als ich von dort weitergefahren bin und es waren nur noch kleine Stücke von Bushaltestellenhäuschen zu Bushaltestellenhäuschen die ich zurücklegte. Wie bereits gesagt immer so drei bis fünf Kilometer. Von da an hätte ich das Buch "Mein Kampf" besser schreiben können wie die Aushilfe aus Österreich. Ich hätte nie gedacht das diese Strecke so schwierig sein könnte. Mittlerweile durfte ich mich mit dem "Wolf", der Wade, den Beinmuskeln und grenzenloser Lustlosigkeit rumschlagen - ein Träumchen! Die Einzige wirkliche Ablenkung war, dass ich ein Feld mit Speisezwiebeln entdeckte und mir dort erstmal welche als Produktprobe einpackte. So ging es dann weiter in Richtung Heeslingen das ich mir als erreichbares Ziel ausgesucht hatte. Dort angekommen quälte ich mich dann am Ortsausgang über den Radweg (oder war es eine Abraumhalde?) in Richtung Zeven. Durch Zeven durch war es dann mal ein wenig entspannt, dass zu erwartende Elend erwartete mich nach Zeven dort gab es dann wieder eine Steigung die ein echter Alptraum war, in der Qualität zum Glück der letzte. Einige Gegenwindbewährte kleinere Steigungen und Ortschaften später kam ich dann in Tarmstedt an, dort stürmte ich den örtlichen Discounter und deckte mich letztmalig mit Getränken ein. Vorm Laden wurde dann erstmal eine Dose Zuckerwasser ge-ext und ich glaube fest dass mich der Inhalt dieser Dose pepusht hat! Ich habe dann nach Tarmstedt, vor Grasberg tatsächlich nur noch ein Päuschen eingelegt und den Weg komplett abgefahren. Wie das plötzlich ging kann ich mir nicht so richtig erklären (Spezi?) erklären - es ging einfach.

Ich war froh, dass ich angekommen bin und ich war und bin stolz, dass ich die Herausforderung geschafft habe - aber ganz ehrlich? Nächstes Mal, so es denn eins gibt, werde ich mich besser vorbereiten, alles Planen und Trainieren!!!

Funfakt: Mein Vater erzählte mir ganz beiläufig, dass er, als er seine "Tour" gefahren ist, dann doch schon ganze 17 war - Biddä? Danke fürs Gespräch!
Mein Vatti ist also 1955 mit dem Rad ganze 450 Kilometer gefahren - an drei Tagen! Hut ab.

 

Danke Vatti, für die Idee.